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Turner MkIII Baujahr 1964 - Projekt 2018 - 2019

Restaurationsbericht

  • Turner MkIII

    Unser Auftrag: Totalrestauration

    Jack Turner baute in den 1950er und 60er Jahren in England Sportwagen aus Leidenschaft. Sein rennfahrerischer Hintergrund war denn auch sicher der Grund, warum seine Autos immer Renn-Gene aufweisen.
    Waren seine ersten Kreationen noch meist mit Motoren von BMC ausgestattet, fand sich bald die Maschine von Coventry-Climax als Variante in den Listen. Erst der Mk2 und Mk3 bekamen dann den Kent-Motor aus dem Ford-Regal, spezifiziert wie der Consul und Cortina GT, jedoch türkis lackiert und immer von Ford Industrial geliefert.

    Wir haben diesen Wagen im 2018 aus langjährigem Besitz in den USA erwerben können, fahrbereit, aber verschlissen. Jedoch, und dies war auch ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, sehr original und komplett erhalten.

    Die Restaurierung, welche wir für ...mehr lesen seinen neuen Besitzer ausgeführt haben, dauerte ungefähr 1,5 Jahre und beinhaltete sämtliche Komponenten des Wagens. Motor, Getriebe, Kühlung, Vergaser, Zündung, Vorder- und Hinterachsen, die komplette Elektrik mitsamt allen Instrumenten, die Innenausstattung und auch das Verdeck wurden von uns restauriert oder ersetzt. Selbstverständlich musste auch die Karosserie und das Chassis aufwändig zerlegt und neu aufgebaut werden. Der Zahn der Zeit hatte an allen Teilen genagt und deutlich seine hässlichen Spuren hinterlassen.

    Die Aussenhaut der Karosserie besteht aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff), das Chassis und die Innere Struktur wie Böden und Radhäuser etc. aus Stahl. Sowohl Stahl-, als auch GFK-Arbeiten haben wir allesamt "in-house" ausgeführt.

    Eine besondere Herausforderung stellte sicher die Neuanfertigung der Auspuffanlage anhand der verlotterten Originalteile, sowie die Neuanfertigung der beiden Knöpfe für die Heizungsregulierung (3D-Druck) und selbstverständlich der Nachbau der originalen Innenausstattung aufgrund von Fotos aus der Zeit dar. Auch ein korrektes Luftfilter-Gehäuse konnte nicht beschafft werden - also haben wir dieses selbst neu angefertigt anhand von Fotos!

    Um das Bild korrekt zu vervollständigen, wurden von uns auch Diagonal-Reifen auf die korrekt in silber lackierten Speichenräder aufgezogen.

    Unser Auftrag war, den Wagen in seinen damaligen Neuzustand von 1964 zu versetzen und dabei penibel darauf zu achten, dass das Auto schlussendlich in allen Teilen möglichst dem Original entspricht.

    Dies scheint uns recht gut gelungen zu sein, wird doch dieses Exemplar jetzt international als "bester Mk3" angesehen und dient unsere Arbeit auch als Vorlage für die Erstellung eines Restaurations-Handbuchs des englischen Clubs.

    Fahrbericht und Dokumentation auf Zwischengas.com schliessen

  • "Rost-Checkup"

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